Stress & Burnout

Stress

Stress entsteht überwiegend in unserem Kopf und wir entscheiden, was uns stresst und was nicht. Unsere Einstellung ist hierbei von entscheidender Bedeutung. 

 

Was wünschen wir Menschen uns am allermeisten? Ist es ein neues Auto oder ein toller Partner? Vielleicht. Oder bessere Gesundheit und mehr Einkommen? Vielleicht. Aber was steht eigentlich hinter unseren Wünschen? Wahrscheinlich wollen wir alle einfach nur glücklich sein und in Frieden leben... Und wir sind uns dabei durchaus bewusst, dass dieses Glück durch äußere Dinge zwar kurzfristig erreicht, aber niemals von Dauer sein kann. Wenn wir also nur nach einer Verbesserung "äußerer Rahmenbedingungen" streben (auf die wir meistens nur bedingt Einfluss haben), eine Verbesserung unseres "Inneren" aber vernachlässigen, sind wir anfälliger für Stress und mentale Probleme.

 

Zeiten der Anspannung kennen wir alle: egal wie alt, egal wo, egal mit wem, egal bei was! Und jeder geht anders damit um. Was den einen stresst, macht dem anderen gar nichts aus. Stress hat also viele Gesichter. Wer lernt, mit Stress aktiv umzugehen, wird das Leben wieder leichter und unbeschwerter genießen können – trotz all’ dem Stress. Ein häufiges Hindernis auf unserem Weg zu mehr Gesundheit und Gelassenheit ist zuviel Stress. Jeder Mensch erlebt Stress anders und für jeden sind andere Situationen stressig. Nicht jeder Mensch reagiert in der gleichen Situation gleich. Was den einen stresst, macht dem anderen gar nichts aus. In der psychologischen und medizinischen Literatur wird die Reaktion auf belastende Reize als Stress bezeichnet, während die Auslöser Stressoren genannt werden.

Somit setzt sich Stress aus drei Komponenten zusammen

  1. Stimulus (Stressor)
  2. Erlebniskomponente, die meist in einer Bewältigungshandlung mündet
  3. Stressreaktion

Stress wird in den neueren Theorien als Prozess verstanden, der mit der Wahrnehmung beginnend, körperliche, emotionale, psychische und Verhaltensreaktionen hervorruft.

Sowohl äußere als auch innere Reize, die von psychischer, physischer oder sozialer Seite auf das Individuum einwirken, können Belastungsfaktoren darstellen, die am Beginn eines jeden Stressgeschehens stehen. Stress wird selten durch einen einzelnen Reiz ausgelöst, sondern ist ursächlich meist auf multiple Ursachen zurückzuführen, wobei die Auslöser individuell sehr verschieden sein können. 

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Burnout

Was ist ein Burnout?

Meiner Erfahrung nach läutet ein Burnout meistens eine Kehrtwende im Leben der Betroffenen ein - hin zu mehr Selbst-Bewusstheit und zu mehr positiver Zuwendung dem eigenen Leben gegenüber. Ein Burnout kann demnach als Chance für eine persönliche Entwicklung angesehen werden - wenn man sie zu nutzen versteht.

 

 

Ursachen für das Entstehen eines Burnouts

Studien und Erfahrungsberichte belegen, dass eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur für Burnout besonders gefährdet gilt. Zumeist sind dies Personen mit einem hohen Anspruch an sich selbst.

Ein hoher Grad an Perfektionismus und eine große Bereitschaft, sich selber viel abzuverlangen finden sich bei Burnout-Gefährdeten. Kombiniert mit einer mangelnden Fähigkeit zur Abgrenzung und zum Nein-Sagen liefert das leider die besten Bedingungen für das „Ausbrennen".

Innerer aber auch äußerlicher Druck können als Motivatoren gelten, zu viel zu arbeiten und die eigenen Grenzen nicht (mehr) gut wahrzunehmen. Auch fehlende Erfolgserlebnisse schaffen zusätzliche Belastungen, die in eine Burnout-Erkrankung führen können.

 

Gegen Burnout hilft Achtsamkeit im Alltag 

Achtsamkeit kann im Alltag helfen, einem Burnout vorzubeugen. Der entwickelt sich in fünf Phasen. Das Problem ist, dass die Stressbewältigung meistens dann gebraucht wird, wenn man glaubt, keine Zeit dafür zu haben. Burnout-Gefährdete müssen lernen: Wenn man wirklich will, hat man auch Zeit.

 

Ein Burnout-Syndrom ist nur die letzte Phase einer Entwicklung, die sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen kann. "Es ist ein Tief, in das man sich lange hineingearbeitet hat", sagt Nicole Truckenbrodt, Beraterin aus Feldkirchen-Westerham (Bayern). Der Weg zum Burnout kann unterschiedlich verlaufen. Es lassen sich der Expertin zufolge aber Phasen unterscheiden, die typisch sind:

 

Phase 1: Der Erfolg befeuert den Leistungswillen.

Ganz am Anfang steht der Erfolg: Die Karriere kommt voran, Partner und Vorgesetzte reagieren positiv. Die eigene Leistungsbereitschaft zahlt sich aus. Es stellt sich das Gefühl ein "Ich habe es geschafft!". Für Regeneration oder Entschleunigung ist keine Zeit und scheinbar kein Bedarf.

 

Phase 2 : Der Stress macht sich erstmals bemerkbar.

Die Energiereserven werden verbraucht, der "Akku" nicht wieder aufgeladen. Schleichend beginnt die Tiefen-Erschöpfung. Der Stress macht sich in Rückenschmerzen, Schlafproblemen oder Muskelverspannungen bemerkbar. Der Spaß an der Arbeit lässt nach, das eigene Perfektionsstreben nicht. Die Erwartungen an sich selbst werden dadurch immer weniger realistisch.

 

Phase 3 : Härte gegen sich selbst soll die alte Leistung wiederbringen.

Versuche scheitern, dem Stress mit mehr Sport oder gesünderem Essen beizukommen. Der innere Druck steigt. Noch mehr Härte gegen sich selbst soll dann helfen, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Ratschläge von Freunden und Kollegen, doch kürzerzutreten, werden als Kritik empfunden und abgelehnt. Die Devise lautet "Augen zu und durch!".

 

Phase 4 : Das Tempo nimmt nochmals zu.

Ohne entsprechende Korrektur der Entwicklung nimmt das Tempo im Hamsterrad noch einmal zu. Der Betroffene arbeitet noch länger, übernimmt noch mehr Projekte, nimmt Arbeit mit nach Hause. Er mobilisiert die letzten Energiereserven, doch seine Konzentration lässt bereits nach. Er macht immer häufiger Fehler, die ihm früher nicht passiert wären. Seine Versagensängste nehmen zu, sein Selbstwertgefühl sinkt. Erschöpfungssymptome wie Herzrasen, Schlafprobleme oder Tinnitus können die Folge sein.

 

Phase 5 : Psyche und Körper machen nicht mehr mit.

Der Endpunkt ist das Burnout-Syndrom. Die Leistungsfähigkeit bricht zusammen. Die Arbeitsfähigkeit kann für Monate eingeschränkt sein. Oft ist eine Behandlung im Krankenhaus unverzichtbar. Psychopharmaka können die Symptome meistens schnell behandeln. Aber die Muster, die zum Zusammenbruch geführt haben, sind damit noch nicht überwunden. Die Patienten fühlen sich häufig "wie gelähmt". Depressionen und Suizidgefährdung sind nicht auszuschließen.

 

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article2890910/Gegen-den-Burnout-hilft-Achtsamkeit-im-Alltag.html

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bournout-betriebsraete_als_lotse.pdf
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Burnout - SelbstEinschätzung

Hier gelangen Sie zu einem ersten Burnouttest zur Selbsteinschätzung Ihrer Symptome.

https://www.rehazentrum-bb.de/praevention/burnout-test.html